ὑάκινθος
ὑάκινθος, the hyacinth
ὑάκινθος, ου [ᾰ]
I (ὁ ou ἡ) jacinthe (Iris germanica L. ; Gladiolus communis L. ; Delphinium ajacis L.) fleur violette ou bleue, qu’on croyait née du sang d’Hyakinthos, ou sel. d’autres, du sang d’Ajax, fils de Télamon, d’où les lettres initiales ΥΑ ou ΑΙ qu’on prétendait lire sur les pétales, masc. Il. 14, 348 ; Hh. Cer. 7, 426 ; fém. Thcr. Idyl. 10, 28 ; Nic. (Ath. 683d) etc. ; Th. H.P. 6, 8, 2 ||
II (ἡ)
1 laine ou étoffe teinte en violet de jacinthe, Spt. Ex. 28, 5 et 33 ; Jer. 10, 9 ; Ezech. 16, 10 ||
2 hyacinthe, sorte d’améthyste, pierre précieuse, Hld. 2, 30 ; Gal. 13, 970 ; Jos. A.J. 3, 7, 7 ; Phil. 2, 148, etc. ||
➳ Fém. Spt. Ex. 28, 33 ; Hld. l. c.
Étym. pré-grec.
ὑάκινθος, ὁ, auch ἡ,
1) die Hyazinthe, eine Blume, die aus dem Blute des getöteten Hyakinthos, nach Andern aus dem des Telamoniden Aias entsprossen sein soll ; man wollte auf ihren Blättern die Anfangsbuchstaben Υα oder αΙ erkennen ; dah. γραπτὰ ὑάκινθος, Theocr. 10.28 ; αἰαστή, Nic. bei Ath. XV.683 ; auch von αΙ als Klageruf, πολύθρηνος, Th. 9021 als masc. kommt die Blume zuerst vor Il. 14.348, dann h.Cer. 7, 426 ; scheint aber einen größern Umfang gehabt und das Geschlecht der Iris und den Rittersporn umfaßt zu haben ; schwarz ist sie Theocr. 10.28 u. Virg. Ecl. 2.18 ; dah. Od. 6.231, 23.158 Einige den Vergleich ὑακινθίνῳ ἄνθει ὁμοίας auf die Schwärze der Haare beziehen, Eust. ὅ ἐστι μελαίνας κατὰ τὸν ὑάκινθον τὸ ἄνθος (vgl. Theocr. 10.28); da aber der Vergleich auf das voranstehende κὰδ δὲ κάρητος οὔλας ἧκε κόμας geht, und Odysseus gewöhnlich mit starken Locken abgebildet ist – solche dicke Locken galten als Zeichen der Schlauheit –, so ist es wahrscheinlicher, daß nur die Lockenfülle des dichten Haares geschildert werden soll, wofür gerade die kraus in einander gerollten Blüten der Hyazinthe kein unpassendes Bild geben ; oder, da diese unsere Hyazinthe eine von der alten Hyazinthe ganz verschiedene Blume sein soll, vgl. Voß Virg. Ecl. 2.18, 50, 3.106, 10.39, Schweigh. Ath. XV.683e, die blaue Schwertlilie, iris foetidissima Linn. ? Nach Andern ist es delphium Aiacis, Gartenrittersporn. – Purpurfarben, dunkel- oder braunrot ist die Hyazinthe bei Mel. 105 (V.147); Euphor. 38 p. 89 Meineke ; vgl. Ovid. Metam. 10.211 ; rostfarbig, auch himmelblau und schneeweiß bei Colum., was auf Rittersporn, wie auf unsere Hyazinthe paßt. – Nach Hom. scheint die Blume häufiger fem. gewesen zu sein.
2) ἡ ὑάκινθος, der Edelstein Hyazinth, von der Farbe der Hyazinthblume, vielleicht unser Sapphir, Sp., wie Heliod. 2.11.
1) die Hyazinthe, eine Blume, die aus dem Blute des getöteten Hyakinthos, nach Andern aus dem des Telamoniden Aias entsprossen sein soll ; man wollte auf ihren Blättern die Anfangsbuchstaben Υα oder αΙ erkennen ; dah. γραπτὰ ὑάκινθος, Theocr. 10.28 ; αἰαστή, Nic. bei Ath. XV.683 ; auch von αΙ als Klageruf, πολύθρηνος, Th. 9021 als masc. kommt die Blume zuerst vor Il. 14.348, dann h.Cer. 7, 426 ; scheint aber einen größern Umfang gehabt und das Geschlecht der Iris und den Rittersporn umfaßt zu haben ; schwarz ist sie Theocr. 10.28 u. Virg. Ecl. 2.18 ; dah. Od. 6.231, 23.158 Einige den Vergleich ὑακινθίνῳ ἄνθει ὁμοίας auf die Schwärze der Haare beziehen, Eust. ὅ ἐστι μελαίνας κατὰ τὸν ὑάκινθον τὸ ἄνθος (vgl. Theocr. 10.28); da aber der Vergleich auf das voranstehende κὰδ δὲ κάρητος οὔλας ἧκε κόμας geht, und Odysseus gewöhnlich mit starken Locken abgebildet ist – solche dicke Locken galten als Zeichen der Schlauheit –, so ist es wahrscheinlicher, daß nur die Lockenfülle des dichten Haares geschildert werden soll, wofür gerade die kraus in einander gerollten Blüten der Hyazinthe kein unpassendes Bild geben ; oder, da diese unsere Hyazinthe eine von der alten Hyazinthe ganz verschiedene Blume sein soll, vgl. Voß Virg. Ecl. 2.18, 50, 3.106, 10.39, Schweigh. Ath. XV.683e, die blaue Schwertlilie, iris foetidissima Linn. ? Nach Andern ist es delphium Aiacis, Gartenrittersporn. – Purpurfarben, dunkel- oder braunrot ist die Hyazinthe bei Mel. 105 (V.147); Euphor. 38 p. 89 Meineke ; vgl. Ovid. Metam. 10.211 ; rostfarbig, auch himmelblau und schneeweiß bei Colum., was auf Rittersporn, wie auf unsere Hyazinthe paßt. – Nach Hom. scheint die Blume häufiger fem. gewesen zu sein.
2) ἡ ὑάκινθος, der Edelstein Hyazinth, von der Farbe der Hyazinthblume, vielleicht unser Sapphir, Sp., wie Heliod. 2.11.
ὑάκινθος
Prob. the blue-bell, the wild hyacinth. Collectively Il. 14.348.
Strong 5192
hyacinth;
(a) in cl., a flower, prob. the dark blue iris;
(b) in late writers, a precious stone of the same colour, perhaps the sapphire: Re 21:20 (Phil., FlJ, al.).†
ὑάκινθος : hyacinth, Il. 14.348†. An entirely different flower from our hyacinth, perhaps the larkspur.
ὑάκινθος, ὁ, ἡ,
- Ithe hyacinth, Il., etc.;—a flower said to have sprung up from the blood of Hyacinthus or of Ajax; and the petals were thought to bear the letters αἰ, or αἰαι, Mosch.; hence the epithet γραπτά in Theocr. The hyacinth seems to have comprehended several dark blue flowers: Hom. speaks of dark hair as ὑακινθίνῳ ἄνθει ὁμοῖαι, and Theocr. calls it black.
- IIa precious stone, of blue colour, not (prob.) our jacinth, but the sapphire, NTest.